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Solar Lexikon


Drain­Back­System

Bei diesen Systemen befindet sich die Solarflüssigkeit nur während der Pumpen­laufzeit im Kollektor, der sich nach Abschalten der Pumpe entleert. Dadurch wird zum einen Dampfbildung verhindert, andererseits kann auf ein Frostschutz­mittel verzichtet werden. Hier kann Wasser als Wärmeträger eingesetzt werden. Vorteile: Wasser besitzt im Vergleich zu einem Wasserfrostschutzgemisch eine höhere Wärmekapazität und verursacht in Folge geringerer Viskosität geringere Druckverluste.

Deckungsanteil


Der solare Deckungsanteil (auch solare Deckungsrate genannt) gibt an, wie viel Prozent der zur Trinkwarmwasserbereitung aufgewendeten Energie durch die Solaranlage im Jahresmittel gedeckt werden kann. Er entspricht dem Verhältnis des jährlichen solaren Energieertrags zum Gesamtenergiebedarf für die Trinkwassererwärmung und die Deckung der Solarspeicherverluste sowie gegebenenfalls der Verluste eines Zirkulationssystems.

Dichtungen

Dichtungen für Solaranlagen müssen nicht nur hochtemperatur beständig, sondern auch für den Einsatz von Glycolflüssigkeit geeignet sein. Übliche Heizungs-Standard-Dichtungen in Kupfer-Press-Fittingen sind für den Einsatz bei thermischen Solaranlagen nicht geeignet.


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