
Bei diesen Systemen befindet sich die Solarflüssigkeit nur während der Pumpenlaufzeit im Kollektor, der sich nach Abschalten der Pumpe entleert. Dadurch wird zum einen Dampfbildung verhindert, andererseits kann auf ein Frostschutzmittel verzichtet werden. Hier kann Wasser als Wärmeträger eingesetzt werden. Vorteile: Wasser besitzt im Vergleich zu einem Wasserfrostschutzgemisch eine höhere Wärmekapazität und verursacht in Folge geringerer Viskosität geringere Druckverluste.
Dichtungen für Solaranlagen müssen nicht nur hochtemperatur beständig, sondern auch für den Einsatz von Glycolflüssigkeit geeignet sein. Übliche Heizungs-Standard-Dichtungen in Kupfer-Press-Fittingen sind für den Einsatz bei thermischen Solaranlagen nicht geeignet.