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Solaranlage für Warmwasser / Trinkwasser


 

Solararkollektor Flachkollektor

Bei Flachkollektoren wird der Absorber mit einem Rahmen aus Aluminium oder Edelstahl vor Witterungseinflüssen geschützt. Gehäuse und Wärmedämmung reduzieren die Wärmeverluste und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu hohen Wirkungsgraden. Die Frontabdeckung besteht aus eisenarmem Solarsicherheitsglas.
Flachkollektoren lassen sich auf Hausdächern als Indach- (nur Flachkollektoren) oder Aufdachlösung über der Dachebene installieren. Wir können auch Kollektoren an der Fassade oder frei aufstellen. Flachkollektoren sind grundsätzlich preiswerter als Röhrenkollektoren und werden für die Brauchwasser Bereitung, Schwimmbaderwärmung und zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt.



 

 Solarkollektor Vakuum Röhrenkollektor

Der Absorptionseffekt im Röhrenkollektor ist grundsätzlich besser als im Flachkollektor. Deutliche Unterschiede bestehen zudem bei der Wärmedämmung. Beim Röhrenkollektor ist der Absorber ähnlich wie bei einer Thermoskanne in eine evakuierte Glasröhre eingebaut. Das Vakuum besitzt gute Wärmedämmeigenschaften, die Wärmeverluste sind daher vor allem in den Temperaturbereichen, die zur Gebäudeerwärmung oder Klimatisierung benötigt werden, geringer als bei Flachkollektoren. Bei Vakuum-Röhrenkollektoren unterscheidet man zwischen den Bauformen mit direkter Durchströmung und der Heat-Pipe-Technik. Beide Varianten können mit innen oder außen liegenden Reflektorflächen zur Erhöhung der Energieausbeute ausgestattet sein (CPC-Kollektoren).

Zu beachten sind die unterschiedlichen Flächenbezeichnungen, wie sie in technischen Datenblättern angegeben werden. Für den Solarertrag sind Absorber- und Aperturfläche entscheidend, während die Bruttofläche die Außenmaße der Kollektoren beschreibt.

Pufferspeicher

Um große Mengen Heizungswasser Zwischenzupuffern, beispielsweise bei dem Betrieb von Holz-Kesseln oder Solarthermie Anlagen, werden Pufferspeicher eingesetzt. Diese mit Heizungswasser gefüllten Stahlspeicher sorgen für lange Laufzeiten der Wärmeerzeuger oder ermöglichen durch das „Puffern“ den geregelten Abbrand von Holz in den Zeiten, in denen der Holzkessel die „Restwärme“ nicht an die Heizkörper oder Fußbodenheizung abgeben kann. Pufferspeicher beinhalten Heizungswasser und können somit von einer Solaralage problemlos auf 85° Grad erhitzt werden. Verkalkungsprobleme wie bei Solar Kombispeichern sind ausgeschlossen. Aufgrund der hohen Belademöglichkeiten  ist es möglich Solarwärme länger zu puffern bzw. Solaranlagen Stillstand im Sommer  - bei geringem Wärmebedarf - zu vermeiden.
Pufferspeicher unterscheiden sich in der Anzahl der Anschlüsse - der Rohranschluß-Durchmesser Größen, in der Qualität und Art der Wärmedämmung und zum Teil auch im inneren Aufbau. Mechanische Klappen innerhalb eines Pufferspeichers sind im Gegensatz zu Prallblechen für den wartungsfreien Betrieb weniger vorteilhaft. Die Qualität der Dämmung sollte bei der Auswahl unbedingt berücksichtigt werden.

 

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